
READ MY BREASTS
EIN HYBRIDER KINO-DOKUMENTARFILM VON ANJA SALOMONOWITZ
EIN GOLDEN GIRLS FILM
IN KOPRODUKTION MIT OCEANIKA
COMING SOON

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LOGLINE
Mutige Aktivistin, verfolgte Kämpferin, feministische Ikone. READ MY BREASTS ist ein intimes Filmporträt der FEMEN-Mitbegründerin Inna Shevchenko. Ein poetischer Langzeitdokumentarfilm über den unerbittlichen Preis, kompromisslosen Widerstands, Selbstermächtigung und den unbeirrbaren Kampf für eine gerechtere Welt.
SYNOPSIS
Ikone des modernen Feminismus, verfolgte Aktivistin, unermüdliche Kämpferin für Gerechtigkeit. READ MY BREASTS ist ein intimes Filmporträt über Inna Shevchenko, deren nackter Protest die Welt aufrüttelte. Regisseurin Anja Salomonowitz lässt die FEMEN-Mitbegründerin in lebensgroße Fotografien ihrer Aktionen treten und damit buchstäblich an die Schauplätze ihrer einzigartigen Geschichte zurückgehen. Dort, an der Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Gegenwart, spricht Inna mit schonungsloser Offenheit über die Erfahrungen, die sie geformt und beinahe gebrochen haben. Ein poetisches Werk über das Aufbegehren gegen patriarchale Gewalt und Machtstrukturen und das andauernde Ringen um die eigene Geschichte und auch Leben. Vor allem aber erzählt der Film von der Stärke, aus den eigenen Überzeugungen die Macht zur Veränderung zu schöpfen. Ein kraftvolles Zeugnis weiblicher Unbeugsamkeit und des Mutes, auch nach Rückschlägen die eigene Stimme lauter denn je zu erheben.
REGIESTATEMENT
Anfangs arbeitete ich an einem politischen Dokumentarfilm über Inna Shevchenko, über sie als Person und als Mitbegründerin von FEMEN. Ich bewunderte Innas Intelligenz und ihren Mut. Ich wollte, dass sie über die Vergangenheit spricht und sich erlebte Momente bildlich vor Augen führt. So entstand die Idee, sie in ihr früheres Leben zu versetzen. An unserem ersten Drehtag begann Inna zu weinen, als sie von den Folterungen sprach, die sie erdulden musste. Von da an verfolgte ich einen anderen Ansatz, rückte ganz nah an Inna heran, und sie ließ mich das tun. Doch fortan verschlechterte sich die politische Lage stetig. Inna wurde desillusioniert – als Kämpferin, als Frau, als Mensch – ausgelöst durch die globalen Entwicklungen und die Gewalt, der sie begegnete. Ich dokumentierte diese Erfahrung mit meiner Kamera und in meinen Einstellungen. Ich achtete darauf, dass jede einzelne Sequenz eine ganze Lebensphase beleuchtet. In Reimen, Listen und Kreisen. Damit man mit ihr Hügel um Hügel erklimmt. Der Film ist nicht linear; er ist eine Vorwärtsbewegung in Wellen, die entlang dieser Hügel fließen. Es gibt Täler, in die wir mit Inna tief hinabfallen. Inna trägt ihr Trauma durch den Film, genauso wie sie es durchs Leben trägt. Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Ich musste selbst lernen, dass das nicht immer der Fall ist. Es gibt jedoch Muskeln, die uns helfen, Wunden zu ertragen. Wir können diese Muskeln trainieren. Deshalb habe ich für Inna rosa Hanteln ins Bild integriert.






Regie & Drehkonzept: Anja Salomonowitz
Bildgestaltung: Martin Putz
Original Sound: Andrea Ballesteros I Beato, Ana Rajadell Guirado, Lenka Mikulova, Lucía Herrera Pérez, Lara Zill
Montage: Florencia Aliberti, Sergi Dies. Frederic Fichefet
Dramaturgie: Adam Sigel, Roland Zag
Score & Sound Design: Josefina Rozenwasser
Re-Recording / Mixing: Alejandro Castillo
Set Design: Conrad Reinhardt, Elisabeth Vogetseder, Andreas Ertl, Stefan Steiner
Backdrop Prints: Martin Stattler
Kostüm: Tanja Hausner, Helga Schania
Maske: Wiltrud Derschmidt, Julia Hrdina, Carmen Schneider
Recherche: Anna Bauer
Produzent*innen: Peter Drössler, Arash T. Riahi, Sabine Gruber
Koproduzentin: Alba Sotorra, Marta Figueras, Belén Sánchez Silvero
Key Cast: Inna Shevchenko
Mit: Sarah Constantin, Clemence Lalande, Eugènie Lalande, Constance Lefèvre, Carolina Melchers, Inge Maux, Elisabeth Nicoli, Nicole Rochelle, Johanna Stauffer


Technische Daten
Länge: 109 min
Originalsprache: Englisch, Französisch, Deutsch
Sprache der Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Catalan
Drehformat: 1:2,39
Vorführformat: DCP
Leinwandformat/Ratio: 1:2,39
Bilder/Sek: 25 fps
Farbe: Farbe
Tonformat: stereo & Dolby 5.1
Weitere Daten
Genre: hybrider Langzeit-Dokumentarfilm
Herstellungsland: Österreich, Spanien
Drehorte: Österreich (Wien), Frankreich (Paris)
Entstehungszeit: 2019 – 2026
Fertigstellung: Mai 2026

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