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ANJA SALOMONOWITZ | DIE WIRKLICHKEIT NEU ZUSAMMENSETZEN

EINE RETROSPEKTIVE VOM 6. NOVEMBER 2026 - 3. DEZEMBER 2026

 

IM METRO KINOKULTURHAUS | Johannesgasse 4, 1010 Wien

 

INFOS UND TICKETS 

https://www.filmarchiv.at/de/kino/metro-kino-kulturhaus

Tel: 01 5121803

 

 

PROGRAMM

 

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Fr 6.11., 19:00
Fr 20.11., 17:30 

DIESER FILM IST EIN GESCHENK

Anja Salomonowitz, AT 2019
Buch: Anja Salomonowitz, Kamera: Martin Putz, Musik: Bernhard Fleischmann
Mit Daniel Spoerri, Oskar Salomonowitz, Federico Vecchi
72 min Farbe dt. OF DCP 

Daniel Spoerri macht Kunst aus Dingen, die andere wegwerfen oder übersehen. Diese Objekte sind Ausgangspunkt eines sehr persönlichen Porträtfilms, in dem Anja Salomonowitz die Geschichte des Künstlers mit ihrer eigenen verbindet und ihren Sohn Oskar als eine Art Gegenüber und Stellvertreter der nächsten Generation auftreten lässt. In Spoerris Werkstatt beginnen sich diese unterschiedlichen Geschichten zu überlagern. Seine Kunst, die Dinge aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang löst und neu zusammensetzt, wird dabei selbst zum Modell für Salomonowitz’ filmische Arbeit: Auch sie fügt Biografie und Gegenwart zu etwas Neuem zusammen. Ein Film darüber, wie aus Erinnerung etwas Lebendiges entstehen kann. (fw) 
 

Fr 6.11.: Eröffnung der Retrospektive inkl. Lesung aus Zu mir oder zu dir mit Anja Salomonowitz 

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Sa 7.11., 19:00
Di 24.11., 19:00 

KURZ DAVOR IST ES PASSIERT

Anja Salomonowitz, AT 206
Buch: Anja Salomonowitz, Kamera: Jo Molitoris, Musik: Florian Richling, David Salomonowitz

Mit Rainer Halbauer, Otto Pikal, Anna Sparer, Leopold Sobotka, Gertrud Tauchhammer
72 min Farbe dt. OF digital 
 

Über mehrere Jahre hat Anja Salomonowitz Gespräche mit Frauen geführt, die Opfer von falschen Versprechungen, Gewalt und Ausbeutung wurden. Diese Erfahrungen lässt sie in ihrem Film jedoch andere Menschen vortragen – an der Grenze, im Bordell, in einem Konsulat oder während einer Taxifahrt durch Wien. Das öffnet einen eigentümlichen Zwischenraum, der sichtbar macht, was sonst unsichtbar bleibt: Indem sie vermeintliche Authentizität und unmittelbare Zeugenschaft verweigert, lenkt sie den Blick auf die gesellschaftlichen Strukturen hinter den individuellen Schicksalen. Dokumentation und Inszenierung unterlaufen einander und machen dadurch die Realität des Frauenhandels auf geradezu unheimliche Weise erfahrbar. (fw) 


Di 24.11.: In Anwesenheit von Anja Salomonowitz 



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So 8.11., 18:30
Fr 27.11., 18:30
Do 3.12., 20:30
 

MIT EINEM TIGER SCHLAFEN

Anja Salomonowitz, AT 2024

Buch: Anja Salomonowitz, Kamera: Jo Molitoris, Musik: Bernhard Fleischmann

Mit Birgit Minichmayr, Lukas Watzl, Oskar Haag, Johanna Orsini-Rosenberg, Maria Nicolini 
107 min Farbe dt. OF DCP 
 

In ihrem ungewöhnlichen Porträt zeichnet Anja Salomonowitz den Lebensweg der Malerin Maria Lassnig vom Bauernhaus in Kärnten über ihr Schaffen in Wien, Paris und New York ausschnitthaft nach. Als Lassnig 2014 starb, hatte sie längst öffentliche Anerkennung gefunden. Der Weg dorthin jedoch war von viel Durchhaltevermögen, Entsagungen und Arbeit geprägt. Mit ihren Körperbewusstseinsbildern verlieh sie ihrem Inneren Ausdruck und fand ihren eigenen Stil. Minichmayr kreiert mit ihrer durchgehenden Verkörperung der Künstlerin in ihren unterschiedlichen Lebensphasen eine eigene, tigerhaftentschlossene Kunstfigur. Auch Weggefährtin Elfie Semotan kommt zu Wort und bricht die Konventionen des klassischen Biopics mit auf. (bjr) 


Do 3.12.: In Anwesenheit von Anja Salomonowitz 



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Di 10.11., 18:45
Mi 18.11., 17:30 

DAS WIRST DU NIE VERSTEHEN

Anja Salomonowitz, AT 2003 

Buch: Anja Salomonowitz, Kamera: Leena Koppe, Musik: Samir Zeciri

Mit Hanka Jassy, Ludwig Jassy, Margit Kohlhauser, Gertrude Rogenhofer 

52 min Farbe dt. OF 35 mm 
 

Ein Familienporträt zwischen Erinnern und Verdrängen, Wissen und Nichtwissen. Drei Frauen lässt Anja Salomonowitz von ihrer Jugend während der NS-Zeit erzählen: Großtante Hanka hat Auschwitz überlebt und findet keine Worte für das, was sie nicht vergessen kann. Kindermädchen Gertrude war Sozialistin und erinnert sich an die Deportation jüdischer Bekannter. Großmutter Margit lebte in Graz und sagt zunächst, sie könne sich an vieles nicht mehr erinnern. In ruhigen Einstellungen und mit bewusster Kadrierung gibt die Filmemacherin den Gesprächen Raum, ohne Widersprüche aufzulösen. (fw)

ÜBER DIE JÜDISCHE PERÜCKE

Anja Salomonowitz, AT 2026 

Buch: Anja Salomonowitz, Kamera: Martin Putz, Schnitt & Musik: Anna Bauer

Mit Jael Loutati, Michelle Plishtiev, Anat und Judit Sadikov, Daniela Yampolsky 

34 min Farbe dt. OF DCP 

 

ÜBER DIE JÜDISCHE PERÜCKE entstand 2026 für das Jüdische Museum Wien und widmet sich den vielen Fragen rund um den Scheitel, die Perücke, mit der orthodoxe Jüdinnen nach der Hochzeit ihr Haar bedecken. (fw) 


Di 10.11.: In Anwesenheit von Anja Salomonowitz 



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Sa 14.11., 19:00 

50, OSKAR UND OTTO


Ein Geburtstagsabend für und mit Anja Salomonowitz
 

Anja Salomonowitz: »Ich habe gedacht, ich werde mich an meinem 50. Geburtstag zurückziehen und gar nichts machen. Weil ich immer gedacht habe, ich werde 50 mit meinen drei Kindern. Ich werde auch 50 mit meinen drei Kindern, aber eben anders. Virgil Widrich, der Vater meiner Kinder, hat für Freund:innen mal einen wunderbaren, rührenden, herrlichen, lustigen, zum Staunen bringenden Vortrag gehalten über die Filme, die der Oskar selber gemacht hat. OSKARS FILME. Ich habe ihn gebeten, das an diesem Abend zu wiederholen. Und danach zeige ich OTTO – DER FILM, weil er zu meiner Kindheit gehört und ja, auch zum Erwachsenenleben. Ich kann ihn aus- wendig mitsprechen. Eine kuriose, brutale, vielleicht verrückte Mischung. Das ist jetzt so. Das Leben ist so intensiv, Schmerz und Lachen untrennbar geworden.« 




OTTO - DER FILM

Xaver Schwarzenberger/Otto Waalkes, BRD 1985
 

Buch: Otto Waalkes, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Peter Knorr

Kamera: Xaver Schwarzenberger, Musik: Herb Geller 

Mit Otto Waalkes, Elisabeth Wiedemann, Sky du Mont, Jessika Cardinahl, Gottfried John, Karl Lieffen, Karl Schönböck, Johannes Heesters 

 

85 min Farbe dt. OF 35 mm 

 

In Anwesenheit von Anja Salomonowitz, Virgil Widrich und Xaver Schwarzenberger. 

Anschließend legt DJ LITTLE JOES GANG in der Bar Lamarr auf. 



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Do 19.11., 18:30
Mo 23.11., 20:30 

DIE 727 TAGE OHNE KARAMO

Anja Salomonowitz, AT 2013 

Buch: Anja Salomonowitz, Kamera: Martin Putz, Musik: Bernhard Fleischmann

Mit Zora Bachmann, Osas Imafidon, Evelyn Barota, Mitono Barota, Samuel Barota, Johanna Bauer

80 min Farbe dt. OmeU digital 
 

Liebe – mit diesem einfachen Wort ließen sich die drei Filme dieses Programms auf den Punkt bringen. CARMEN ist das Porträt einer Kinomitarbeiterin, die nicht nur im Kinosaal über- nachtet, sondern ihm sogar schon einen Heiratsantrag gemacht hat. In CODENAME: FIGARO haben sich eine Österreicherin und ein Singhalese zur Scheinehe verabredet – telefonisch spielen sie ein Polizeiverhör durch. Die zermürbenden Hürden des Asylrechts und der unablässige Wunsch nach Liebe und Leichtigkeit von 21 binationalen Paaren bilden auch das Zentrum von DIE 727 TAGE OHNE KARAMO, wo farbliche Stilisierung und experimentelle Vertonung zeigen, wie das Private durch staatliche Eingriffe zur behördlichen Angelegenheit und zum Politikum wird. (fw/ll) 

 

Do 19.11.: In Anwesenheit von Anja Salomonowitz 




VORFILME

CARMEN

Anja Salomonowitz, AT 2000 

Kamera: Hannes Anderwald, Musik: Samir Zeciri 

23 min Farbe dt. OmeU digital 

 

 

CODENAME: FIGARO (MOZART MINUTE 04)

Anja Salomonowitz, AT 2006

1 min Farbe kein Dialog digital 



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Do 19.11., 21:00
Sa 28.11., 18:00 

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MIT VERLUST IST ZU RECHNEN

Ulrich Seidl, AT 1992 

Buch: Ulrich Seidl, Michael Glawogger

Kamera Peter Zeitlinger, Michael Glawogger (zusätzliche Kamera) 

Mit Paula Hutterová, Sepp Paur, Stepánká Srámkoyá, Rusena Machaloyá, Miroslav Sedlar, Alois Paur, Vladimir Kundrát 

115 min Farbe dt./tschech. OmdU 35 mm 

 

Eine ungewöhnliche Annäherung nach dem Fall des Eisernen Vorhangs: Witwer Sepp ist, nachdem sich seine Essensvorräte langsam dem Ende zuneigen, auf Brautschau. Wenige Kilometer entfernt, auf der anderen Seite der Grenze, lebt die ebenfalls verwitwete Paula im Nachbarort. Die beiden beginnen, einander ins Auge zu fassen ...

Anja Salomonowitz: »
Ich habe die Filme von Ulrich Seidl immer bewundert und studiert. Nicht unbedingt wegen der Inhalte, ehrlich gesagt, sondern wie man Dokumentarfilme anders machen kann. Künstlerisch machen kann. Wie man Tatsachen in Bilder übersetzen, nicht aussprechen kann. MIT VERLUST IST ZU RECHNEN ist mein Lieblingsfilm von ihm. Als Ulrich Seidl dann einen Tag an der Filmakademie eine masterclass gehalten hat, also seine Filme gezeigt und dazu gesprochen hat, hab ich keinen Hehl daraus gemacht, wie sehr ich seine Arbeit schätze. Ich habe ihn dann gebeten, meinen CARMEN Film anzusehen. Carmen ist ein Dokumentarfilm über die Carmen, die ins Schikanederkino verliebt ist. Buchstäblich: sie spricht mit dem Kino, sie übernachtet im Kino, sie schläft mit dem Kino (mit den Holzlehnen zwischen den Sitzen). Ich habe den Film damals im Rahmen meines Studiums in Deutschland geschnitten und niemand dort hat verstanden, ob sie oder ich das wörtlich meinen. In Wien war das klar. Irgendwelche Verrücktheiten: haben wir gegessen. Klar, die ist verliebt ins Kino. Das meint sie so. Ich hab die Seidlsche Technik angewandt: die Menschen erzählen lassen, ohne zu kommentieren. Sie lässt ihrer Liebe freien Lauf. Es gibt keinen Psychiater, keine Eltern, niemand der sich über sie erhebt. Der Ulrich Seidl fand das natürlich gut. Ich habe danach Jahre für ihn gearbeitet und diese Zeit sehr genossen. Ich war zu allem bereit, weil es so Spaß gemacht hat, in die Niederungen unseres Menschseins hinein zu laufen und zur Conditio Humana zu kommen.« (red) 

 

Do 19.11.: In Anwesenheit von Anja Salomonowitz 



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Sa 21.11., 18:30
So 29.11., 20:00 

SPANIEN

Anja Salomonowitz, AT 2012

Buch: Dimitré Dinev, Anja Salomonowitz

Kamera: Sebastian Pfaffenbichler, Musik: Max Richter

Mit Tatjana Alexander, Grégoire Colin, Lukas Miko, Cornelius Obonya

102 min Farbe dt. OF 35 mm 

 

Mitten in der Nacht findet sich Sava nach einem Unfall mit einem Kleinbus auf einer einsam gelegenen Landstraße in Österreich wieder. Dabei hatte er viel Geld bezahlt, um von Moldawien nach Spanien geschmuggelt zu werden. Er kommt in einer nahegelegenen Kirche unter, wo er auf Magdalena trifft, die dort tagsüber als Restauratorin arbeitet und nachts Ikonen malt. Ihr Ex-Mann ist Fremdenpolizist, spezialisiert auf Scheinehen, und hat die Trennung noch nicht überwunden. Und über diesem fragilen Dreigespann schwebt Gabriel, ein spielsüchtiger Kranfahrer, der, um seine Schulden zu bezahlen, Schicksal spielt. Atmosphärische, goldgetauchte Bilder erzählen von inneren und äußeren Reisen, vom Ankommen und Weggehen und von der ungebrochenen Sehnsucht nach einem gerechten Ort in der Welt. (fw) 

 

Sa 21.11.: In Anwesenheit von Anja Salomonowitz 


VORFILM

PROJEKTIONEN EINES FILMVORFÜHRERS IN EINEM PORNOKINO

Anja Salomonowitz, AT 2002 

Buch: Anja Salomonowitz, Marie Kreutzer

Kamera: Gerald Kerkletz

Mit Markus Hering, Nina Gabriel, Valerie Strassberg

14 min Farbe dt. OF digital 

 

 

 



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Sa 21.11., 21:00
Mi 25.11., 18:00 

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BEAU TRAVAIL

Claire Denis, FR 1999 

DER FREMDENLEGIONÄR 

Buch: Claire Denis, Jean-Pol Fargeau, frei nach Motiven aus Billy Budd, Sailor sowie zwei Gedichten von Herman Melville
Kamera: Agnès Godard, Musik: Eran Tzur 

Mit Denis Lavant, Michel Subor, Grégoire Colin, Richard Courcet, Nicolas Duvauchelle 

92 min Farbe frz. OmdU 35 mm

 

In Dschibuti dient der ehemalige Unteroffizier Galoup in der Fremdenlegion. Eine Welt geprägt von Ritualen und Disziplin. Sein geordnetes Leben gerät ins Wan- ken, als der junge Soldat Sentain in die Einheit kommt und ihn zugleich irritiert wie fasziniert. Denis adaptiert Motive aus Melvilles Billy Budd und übersetzt sie in ein körperliches, rhythmisches Kino, das von Landschaft und Choreografie geprägt ist. (or) 

 

Anja Salomonowitz: »BEAU TRAVAIL ist ein Film mit vielen nackten Männeroberkörpern. Claire Denis lässt Fremdenlegionäre 1999 in der Wüste tanzen also trainieren. Dort habe ich Gregoire Colin entdeckt. Ein einprägsamer Schauspieler, der von der Leinwand strahlt. Und bei SPANIEN hab ich gedacht: ich dreh das jetzt um. Ich frag den Gregoire Colin, ob er in meinem Film spielen will, einfach nur, weil ich ihn sexy finde. Deswegen. Okay, er ist auch ein super Schauspieler. So wie Männer das machen: jemanden für das Aussehen besetzen. So hab ich gedacht. Als ich ihn im Kaffeehaus in Paris getroffen habe, war ich begeistert: die Franzosen mit ihrer Filmerfahrung, die verstehen das, wenn eine Frau Regie macht. Als er dann am Set war, hier bei uns in Österreich, hat er mich gefragt, ob ich mir am nächsten Tag vielleicht einen kurzen Rock anziehen könnte, das würde ihn mehr animieren, gut zu spielen. Was soll ich noch sagen.« 

 

Sa 21.11.: In Anwesenheit von Anja Salomonowitz 



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Do 3.12., 18:30 

WERKSTATTGESPRÄCH MIT ANJA SALOMONOWITZ

 

Zum Abschluss unserer Retrospektive: Ein Rückblick auf das, was war und ein Ausblick auf das, was kommt. Anja Salomonowitz nimmt uns mit auf eine Reise durch ihr bisheriges künstlerisches Schaffen als Filmemacherin, Autorin, Theaterregisseurin und spricht über Einflüsse, Herausforderungen und Arbeit – und das Verhältnis zwischen vermeintlicher Authentizität und ausgestellter Künstlichkeit. 

 

Außerdem zeigt sie erste Ausschnitte aus ihrem nächsten Film, READ MY BREASTS über Inna Shevchenko, die zusammen mit anderen Frauen in der Ukraine die feministische, aktivistische Gruppe FEMEN gegründet hat, und der nächstes Jahr in die Kinos kommen soll. (fw) 

 

Anja Salomonowitz: »Ich werde einen Ausblick geben auf das, was jetzt dann kommt: ich zeige in diesem Werkstattgespräch Ausschnitte aus meinem neuen Film READ MY BREASTS, ein Film über Inna Shevshenko, die mit anderen Frauen gemeinsam die feministische, aktivistische Gruppe FEMEN gegründet hat. Ich zeige Ausschnitte aus diesem, meinem neuen Film, der gerade geduldig auf seine Geburt wartet.« 


 

Freier Eintritt!



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