MIT EINEM TIGER SCHLAFEN

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MIT EINEM TIGER SCHLAFEN
EIN FILM VON ANJA SALOMONOWITZ 
BIRGIT MINICHMAYR ALS DIE MALERIN MARIA LASSNIG


 




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Stadtkino Villach

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Lichtspiele Katsdorf

 




SOMMERTERMINE

 

 

MITTWOCH, 19.6., 21:00 : KINO AM DACH IN WIEN

Presented by STOP - STADTTEIL OHNE PARTNERGEWALT
Urban-Loritz-Platz 2, 1070 Wien
https://www.gogogo.at/event-details/mit-einem-tiger-schlafen-presented-by-stop-stadteile-ohne-partnergewalt

 


 

DONNERSTAG, 18.7. : OPEN AIR KINO IM BURGHOF KLAGENFURT

Infos tba
https://openair.volkskino.net/

 


 

DIENSTAG, 30.7. : OPEN AIR KINO KINO WIE NOCH NIE

Information tba
GARTEN DES FILMARCHIV AUSTRIA 
OBERE AUGARTENSTRAßE 1, 1020 VIENNA
https://www.filmarchiv.at/program/festival/kino-wie-noch-nie-2023/

 


 

 

DONNERSTAG, 8.8. : VOLXkino WIEN

Infos tba
https://www.volxkino.at/volxkino-info

 


 

DIENSTAG, 13.8., 19:00 : SCHLOSS GOLDEGG

 

Film und anschlißendes Gespräch mit Mischa Leutzendorff Pakesch
https://www.schlossgoldegg.at/kultur/uebersicht/kultur-einzelansicht?tx_events2_events%5Baction%5D=show&tx_events2_events%5Bcontroller%5D=Day&tx_events2_events%5Bevent%5D=2240&tx_events2_events%5Btimestamp%5D=1723568400&cHash=de662e59afe68d5460179cfbb4a94b2a


 


 


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INHALT

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KURZSYNOPSIS

 

Begabtes Kind, verlassene Tochter, entschlossene Frau, einsame Künstlerin, Erforscherin innerer Welten, gefeierte Malerin. Der Film MIT EINEM TIGER SCHLAFEN von Anja Salomonowitz ist ein poetisches Portrait der österreichischen Malerin Maria Lassnig (Birgit Minichmayr). Ein Film über ihre Suche nach ihrem ganz persönlichen, künstlerischen Ausdruck, ihren Kampf in der männlichen Kunstwelt, ihr körperliches Ringen um ihre Malerei, in der sie ihren inneren Schmerz auf die Leinwand bringt. Und dann auch ein Film über ihren großen künstlerischen Erfolg.
 

MEHR ZUM FILM

 

MIT EINEM TIGER SCHLAFEN ist ein Lassnig-Biopic mit eigener Form. Die Malerin wird in jedem Alter – egal ob 6, 19, 64 oder 94 Jahre alt – von der Schauspielerin Birgit Minichmayr verkörpert. Sie bewegt sich als ewig gleiche Figur durch die Zeiten.
Als Maria Lassnig, die verlassene Tochter, wenn sie in einem bunt karierten Pullover vor dem Grab ihrer Mutter sitzt und in einer Notiz im Zeichenblock vermerkt: „Sie war nie da. Sie hat dich bei der Großmutter untergebracht und ist weg gewesen.“ Als Maria, die unverstandene Künstlerin, wenn bei einer Ausstellung ihr Bild verhüllt wird und sie es nur leise mit leichtem Seufzer kommentiert. Maria, die stille Denkerin, an deren Ideen sich auch ihr 10 Jahre jüngerer Geliebter Arnulf Rainer (Oskar Haag) bereichert. Maria Lassnig, die selbstbewusste Malerin, wenn sie in einer Galerie die Hängung ihrer Bilder später laut kritisiert. 
Birgit Minichmayr ist immer Maria Lassnig; eine künstlerische Übersetzung für den seelischen Zustand der Malerin. Man sagt nämlich über Maria Lassnig, dass sie alterslos war: weise als junges Mädchen und jung geblieben als alte Frau. Es übersetzt auch ihre körperliche Malerei, ihr „von innen heraus die Welt sehen und fühlen", in eine filmische Sprache. Anja Salomonowitz zeichnet einfühlsam und kreativ ein filmisches, inneres Porträt dieser Ausnahmekünstlerin.
Damit ist dieser Film eigentlich kein Biopic mehr. Er ist eine malerische Beschreibung, wie Erinnerungen und Gefühle in keiner Zeit verankert sind und jederzeit Bilder hervorrufen können.
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TEXT ZUM FILM





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„Meine Bilder, die müssen strahlen.“

 

TEXT ZUM FILM (VON MARIA TEUCHMANN)


Maria Lassnig, im fortgeschrittenen Alter, gebückt aber mit kräftiger Stimme und vehement im Auftreten, besichtigt den Aufbau einer Werkschau, schüttelt den Kopf. Ihre Bilder wurden nicht richtig gehängt. „Meine Bilder, die müssen strahlen“ kritisiert sie die Galeristen. Anja Salomonowitz ist es, die Maria Lassnigs Werke in ihrem Film MIT EINEM TIGER SCHLAFEN zum Strahlen bringt. 

 

EIN FILM, WEIT MEHR ALS EIN BIOGRAPHISCHES PORTRAIT MARIA LASSNIGS.

MIT EINEM TIGER SCHLAFEN erzählt auch das Erwachen einer Frau, die 1919 in Kärnten geboren wurde. Aufgewachsen zunächst bei der Großmutter, später bei der Mutter, die ihr vermittelte, dass man als Frau nur an der Seite eines Mannes existieren kann. Der um 10 Jahre jüngere Arnulf Rainer wurde ihr Partner und selbst die Avantgarde pflegte die Dominanz des Männlichen in Gesellschaft und Kunst. So musste die junge Künstlerin zahlreiche Demütigungen als Rainer Epigonin hinnehmen, „das hat natürlich sehr in mein Herz gegriffen“ sagt sie selbst.Anja Salomonowitz hat einen feministischen Film geschaffen, der nicht das radikale Narrativ bedient die Selbstfindung einer Künstlerin zu zeigen. Lassnigs Werk steht vor allem für das introspektive Erspüren der eigenen Befindlichkeit und den künstlerischen Ausdruck körperlicher Empfindungen. Anja Salomonowitz macht diesen visionären Zugang zur Kunst in MIT EINEM TIGER SCHLAFEN nicht nur sichtbar, sondern mit jeder Grimasse, jeder Verrenkung oder jedem Schulterzucken der Hauptdarstellerin Birgit Minichmayr den Begriff der Body Awareness, der für Lassnigs Werk kennzeichnend ist, erfahrbar.

Birgit Minichmayr IST Maria Lassnig. Sie ist das Kind, das sich an den Vater schmiegt, sie ist die junge, noch scheue, unentdeckte Künstlerin, sie ist die selbstbewusste, aber immer verletzliche Frau, sie ist die starke Frau, die nicht des Geldes wegen einen männlich dominierten Kunstmarkt bedient, aber equal pay einfordert, sie ist die hochbetagte Malerin, die in ihren Bildern ihre Kinder sieht, die nicht ins Waisenhaus abgeschoben werden dürfen. Minichmayr verkörpert Lassnig in all ihren Lebensabschnitten – alterslos, zeitlos, faszinierend wie ihre Kunst.
In ihrem  Regiekonzept und Drehbuch schreibt Anja Salomonowitz die fordernde Aufgabe fest, 80 Jahre Frauenleben ohne jede Maske darzustellen. Minichmayrs geniale Darstellung, ihr körperlicher Ausdruck, (ihre Stimme), lassen uns spielend sämtliche Zeitsprünge des Films nachvollziehen. Einer Dirigentin gleich orchestriert Anja Salomonowitz das Timbre der Darstellerin durch alle Jahrzehnte. Das Drehbuch (Drehbuch: Anja Salomonowitz, Dramaturgie: Roland Zag)  ist dicht verwoben und führt über das Leben Maria Lassnigs auch durch die Kunstgeschichte des letzten Jahrhunderts.
Aber auch Farben und Motive aus Maria Lassnigs Bilderwelten spiegeln sich immer wieder in den Filmbildern Anja Salomonowitz‘. MIT EINEM TIGER SCHLAFEN verortet Biografisches in den Kunstwerken Lassnigs und schafft unaufdringliche, aber eindringliche Bildzitate. Das rote Motorrad erzählt die Geschichte des abwesenden Vaters, das creme-weiße Telefon im Pariser Atelier kündigt den nahen Tod der Mutter an. 
Prägende Momente werden in bewegten Bildern erzählt und finden dann Entsprechung in Lassnigs bunten Bilderwelten. „Ob ich mich scheue, wegen meiner Vergangenheit die braune Farbe zu verwenden?“ fragt sie sich, nach dem gewaltigen Filmbild der hakenkreuzbeflaggten Akademie der Künste, wo sie in diesen dunklen Zeiten ihr Studium absolvierte. 

Von sphärischen Klängen (Sound Design von Veronika Hlawatsch, Musik von Bernhard Fleischmann) getragen, eröffnet sich Szene für Szene die Farb-, Bild- und Gefühlswelt Lassnigs auf der Kinoleinwand.
 

EINE FILMISCHE HOMMAGE

Maria Lassnig war es, die als Frau neue Wege in der bildenden Kunst und am Kunstmarkt beschritt und Anja Salomonowitz ist es, die dramaturgisch und filmisch neue Wege beschreitet, um ein komplexes Frauenleben zu erzählen.

(Maria Teuchmann, Sessler Verlag)



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FRAGMENTE EINES LEBENS | DREHBUCHSZENEN

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SCHMERZ

Der innere und äußere Schmerz ist bei Lassnig immer spürbar, ob in ihrer Kindheit, ihrer Zeit in Paris und New York, in ihrem Waldatelier in Kärnten oder in Wien, wo sie mit Hilfe ihres Assistenten Hans Werner Poschauko (Lukas Watzl) bis zuletzt noch malt, denn – wie sie in New York zu einer Freundin sagt: „Life is not bearable for me when I don’t paint.“ 




 




 

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KAMPF

„Eine Frau muss drei Mal so viel schuften wie ein Mann, nur weil sie eine Frau ist“, sagt Maria Lassnig (Birgit Minichmayr), am Boden malend, während ihr jüngerer Geliebter und Wegbegleiter Arnulf Rainer (Oskar Haag) neben ihr aufwacht, sich eine Zigarette anzündet und verkündet, feiern zu gehen, um sie nicht zu stören. Und das tut Maria Lassnig auch ihr Leben lang, täglich, unnachgiebig, in Stille: Sie schuftet und bringt ihre Gefühle auf die Leinwand – die einer verlassenen Tochter, einer unverstandenen Künstlerin, stillen Denkerin, feministischen Vorkämpferin und einsamen Malerin, ob in ihrem Atelier in Paris, in New York oder im Kärntner Metnitztal. 

 




 

KUNST
"Kunst ist ansteckend"
 

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REGIESTATEMENT

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Regiestatement
(Dezember 2023)
 Begonnen hat meine Idee einen Film über Maria Lassnig zu machen mit ihren Bildern natürlich. Mit den Farben. Ich liebe die Farben in Maria Lassnigs Bildern. Ich stand immer wieder im Museum vor ihren Bildern und wurde tief inspiriert. Vom innerlichen Ausdruck der Sehnsucht, der gründlichen Gefühle, der Unergründbarkeit des Lebens, der in ihren Bildern steckt. Manchmal bin ich zweimal in eine Ausstellung gegangen um dieses Gefühl wieder zu kriegen. Manchmal dreimal. Manchmal bin ich ihren Bildern nachgefahren. 

 

Es gibt Schmerzfarben und Qualfarben, Nervenstrangfarben, Druck- und Völlefarben, Streck- und Pressfarben, Höhlungs- und Wölbungsfarben, Quetsch- und Brandfarben, Todes- und Verwesungsfarben, Krebsangstfarben – das sind Wirklichkeitsfarben.

 

(aus dem Tagebuch von Maria Lassnig)

 

Und dann liebe ich die Idee davon, dass diese Maria Lassnig jeden Tag in ihr Atelier gegangen ist und sich dem Bewusstseinsstrom der Kreativität verantwortet hat. Sich erspürt hat. Sie hat gesucht, nach der Entsprechung eines Gefühls in einer Farbe. Ich liebe dieses Leben in der Kunst, dieses unbedingte Wollen. Ihre Tage im Atelier. Die Stille. Ich liebe auch ihr Fragen, ihre Zweifel, ihre Veräußerungen ihrer selbst.

 Ein bild zurechtschmerzen.

Ich mag auch die Geschichte, dass Maria Lassnig am Ende den männlichen Kunstmarkt erobert hat, einfach pur als Künstlerin. Als der späte Erfolg bei ihr eingetreten ist, war es ihr zu spät und sie konnte nicht mehr glücklich darüber sein. Sie war von Prinzip her enttäuscht. Ihre Sehnsucht nach diesem Erfolg aber trieb sie durch ihr Leben, wie sie sie durch diesen Film treibt. Als einsame Kämpferin. Ich finde es wichtig, diese feministische Erfolgsgeschichte zu verfilmen.
 
Ich denke über das Filmemachen nach, während ich Filme mache. In diesem Fall: das Biopic offenlegen, das ja immer nur einen Ausschnitt zeigen kann, immer eine Interpretation der Biografin bleibt. Meine Antwort: radikal werden. Das hilft sowieso meistens. Radikal im Ansatz und in der Durchführung. Und dabei einen weichen Film herausplumpsen sehen.

 Ich hab die jahre nie gezählt. ich war nie jung, deswegen bin ich jetzt auch nicht alt. 

Ich mag die Idee davon, dass unsere Seele immer gleich bleibt und sich durch die Zeiten und Ereignisse schlängelt. Sagen wir, dass sie sich dadurch formt. Sich abreibt, etwas abholt, wächst. Im Inneren. Der ganze Film und alle Menschen in ihm tun immer so, als wäre das alles völlig normal. Der Humor dieser Idee kann sich dadurch zur Gänze entfalten, denke ich. Maria Lassnig war ja auch voll von Humor. Wie in der Szene, wo sie sich beim Akquirierungs – Besuch von Sammlern extra schlampig anzieht, um ärmer zu wirken und dadurch höhere Preise zu erwirken. Sie war gnadenlos. Ich liebe diese ambivalenten Geschichten, die mir ihre MitarbeiterInnen oder KuratorInnen erzählt haben, im Laufe meiner langen Recherche. Ich liebe diese Geschichten, weil sie so menschlich sind. 
Ich liebe auch die Stille, in die sie sich begeben hat. Ich denk an die Töne, die man dann doch hört. Die Worte aus ihrem Tagebuch, Zeugnisse einer inneren Suche nach der richtigen Kunst. Für den Film: Was bedeutet das für filmische Möglichkeiten, wenn die portraitierte Person durchgehend gleich aussieht, völlig unabhängig davon, wo sie in der Realität steht? Oder, in Lassnigs Sprache: wie fühlt sich das an? 
Dieser Film hat diese eigene Filmsprache, um über Maria Lassnig etwas zu sagen, ohne es zu sagen. Er entwickelt dieses Eigenleben, das aus der Kombination der Idee mit all unseren filmischen Strategien, der Ausstattung (Martin Reiter mit Andreas Ertl), dem Licht (Dominik Danner), dem Schnitt (Joana Scrinzi), dem Sound Design (Veronika Hlawatsch), der Musik (Bernhard Fleischmann) herauswächst. Anhand dieser radikalen Person. Ich mag wie Maria Lassnig sich die Hölle auf Erden selbst erschaffen hat – und in ihr lauter knallige Bilder.
 
ich brauch keinen psychiater und keinen guru. die malerei ist meine therapie. 

 In diesem Sinne – das Filmemachen ist meine. 

Anja salomonowitz, Januar 2024

CAST | AUSZUG

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© Reinhard Werner


CAST | AUSZUG

Birgit Minichmayr | Maria Lassnig

Birgit Minichmayr (* 3. April 1977 in Linz) ist eine österreichische Schauspielerin. Ihre Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien schloss sie ab und debütierte 1999 am Burgtheater. Von 2007-2011 war sie festes Ensemble-Mitglied am Burgtheater und von 2011-2013 am Residenztheater in München. Bis 2019 arbeitete sie frei an großen Theaterhäusern, wie Hamburg, Berlin, München und Wien Nach der Geburt ihrer Zwillinge wurde Birgit Minichmayr wieder Teil des Burgtheaterensembles. 

Minichmayr präsentierte sich 2001 als „Shooting Star“ der Berlinale und erhielt 2009 den Darstellerpreis der 59. Berlinale für ihre Rolle in „Alle anderen“. Sie wirkte in Filmen wie „Das Parfum“ (2005), „Gnade“ (2012), und „DREI TAGE IN QUIBERON“ (2018) mit, wofür sie den Deutschen Filmpreis erhielt. Auch im Fernsehen überzeugte sie in Serien wie „Die Neue Zeit“ (2019) und „Dengler“ (2015-2020). Ihre herausragende schauspielerische Leistung in der Verfilmung der „SCHACHNOVELLE“ (2021) brachte ihr eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis ein. 2022 war sie in „Das Netz – Ein Wintermärchen“ zu sehen und stand u.a. für Josef Hader für ANDREA LÄSST SICH SCHEIDEN sowie MIT EINEM TIGER SCHLAFEN (Regie Anja Salomonowitz) vor der Kamera. 




 

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© katsey


JOHANNA ORSINI | MUTTER

Geboren 1968 in Klagenfurt. Studium der Violine an der Musikhochschule Wien, Schauspielausbildung am Mozarteum Salzburg. Theaterengagements u. a. am Burgtheater Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Deutschen Theater Göttingen, am Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Linz, Rabenhof, Kosmostheater Wien. Zahlreiche Eigenproduktionen mit Gastspielen im In- und Ausland. 


Film u.a.
„Licht“ (Barbara Albert)
„Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes“ (Julian Radlmaier) „ZumTod meiner Muttter“ (Jessica Krummacher)
„Mit einem Tiger schlafen“ (Anja Salomonowitz)
„Veni, Vidi , Vici (Daniel Hösl), Didi (Edoardo Winspeare) 

TV
King of Stonks/Netflix (Jan Bonny)
Meine Stadt sucht einen Mörder (David Schalko) Die neue Zeit (Lars Kraume)
Landkrimi Osttirol (David Wagner) 

Für die Hauptrolle im Spielfilm „Soldate Jeannette“ von Daniel Hoesl, der 2013 beim IFF Rotterdam den Tiger Award gewann, wurde sie mit dem Schauspielpreis der Diagonale 2013 ausgezeichnet. 

 




 

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©Michelle Rassnitzer

OSKAR HAAG | ARNULF RAINER

Oskar Haag, geb. 2005, wuchs als Sohn eines Künstlerpaares in Klagenfurt, Österreich auf. In seiner Kindheit schon wirkte er in diversen Theaterinszenierungen als Schauspieler mit. Dazu kam, dass er sich autodidaktisch das Gitarren- und Klavierspiel beibrachte.
 Mit gerade mal 16 Jahren veröffentlichte er „Stargazing“, seine erste, gefeierte Single und wird seitdem, vor allem in seinem Heimatland, als Pop-Shooting-Star bezeichnet. Weitere, nicht minder erfolgreiche Singles sollten erscheinen, bis dann, im Frühjahr 2023, sein erstes Album „Teenage Lullabies“ auf den Markt kam. Erste, ausverkaufte, Solo-Tourneen sollten folgen und Haag wurde kurz darauf, als jüngster Preisträger aller Zeiten, mit dem Amadeus Award in der Kategorie „FM4 Act des Jahres“ ausgezeichnet. Parallel dazu erhielt Haag, an der Seite von Johannes Krisch, im Film „Wald“ von Elisabeth Scharang seine erste kleine Filmrolle. Intendant Martin Kusej engagierte ihn als erst 17-jährigen für die Inszenierung „Wie es auch gefällt“ für das Burgtheater, in welchem Haag an bereits mehr als 20 Abenden als Musiker und Schauspieler brilliert. Seine Leistungen auf der wichtigsten Theaterbühne im deutschsprachigen Raum brachten ihm sogleich auch zwei Nominierungen für den „Nestroy“, dem größten Theaterpreis Österreichs.
 In seiner Rolle als jugendlicher Arnulf Rainer im Film „Mit einem Tiger schlafen“ von Anja Salomonowitz und Spielpartnerin Birgit Minichmayr ist er bei der diesjährigen Berlinale zum ersten Mal in einer größeren Rolle zu sehen.



 

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© Antonia Renner


LUKAS WATZL | HANS WERNER POSCHAUKO

Geboren 1990 in Graz. Bis 2016 Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar, danach Theaterengagements am Volkstheater Wien, dem Burgtheater und der Volksoper Wien. Kinoarbeiten u.a. mit Sebastian Brauneis (Zauberer, 3 Freunde 2 Feinde, Die Vermieterin), Thomas Roth („Schächten“), Stefan A. Lukacs („Cops“) und Barbara Albert („Licht“). Außerdem tätig in Streamingserien für Netflix mit Marvin Kren („Freud“, „Crooks“) sowie mit Stefan A. Lukacs für Amazon Prime (Luden - Könige der Reeperbahn) und für diverse Fernsehproduktionen in Deutschland und Österreich. Lukas Watzl lebt in Wien. 

TEAM | AUSZUG

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CREDITS | auszug

Casting: Lisa Oláh
Kamera: Jo Molitoris AAC
Licht: Dominik Danner
Originalton: Hjalti Bager-Jonathansson und Johannes Baumann
Szenenbild: Martin Reiter mit Andreas ErtL
Kostüm: Tanja Hausner
Maske: Sam Dopona und Verena Eichtinger
Montage: Joana Scrinzi AEA
Sound Design: Veronika Hlawatsch
Mischung: Tobias Fleig
Musik: Bernhard Fleischmann
Farbe: Lisa Tillinger und Andi Winter
Produktionsleitung: Philipp Luka Grandits
Herstellungsleitung: Bruno Wagner
Recherche: Anna Bauer
Dramaturgie: Roland Zag
Produzent: Antonin Svoboda
Drehbuch und Regie: Anja Salomonowitz
Produktion: coop99 Filmproduktion
Verleih: Stadtkino Filmverleih 



HIER IST EIN AUSZUG AUS DEM KREATIVEN TEAM. MENSCHEN DIE ANJA SALOMONOWITZ SCHON SEIT EINIGEN FILMEN BEGLEITEN.

 

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Joana Scrinzi | Montage

Joana Scrinzi lebt, nach dem Abschluss einer Fachhochschule für MultiMediaArt, als freie Editorin in Wien. Ihr Fokus liegt auf der Montage von fiktionalen und non-fiktionalen Kinofilmen. Viele ihrer Werke wurden auf internationalen Festivals präsentiert, darunter ihr Debüt "März" (Locarno Silberner Bär, Heart of Sarajevo 2008) und "Kater" (Teddy Award Berlinale 2016) von Händl Klaus sowie das mehrfach ausgezeichnete Drama "Große Freiheit" von Sebastian Meise (Jurypreis Cannes, Oscar Shortlist 2022 für den besten internationalen Spielfilm und mehr).Mit Einem Tiger Schlafen ist ihre erste Zusammenarbeit mit Anja Salomonowitz.

Seit 2020 ist Joana Scrinzi Vorstandsmitglied des AEA (Austrian Editors Association), Mitglied der Österreichischen Filmakademie und bei Tempo (Federation of Film Editors Associations).

Auszeichungen:

Sie wurde mit Preisen für die beste Montage bei der Diagonale in den Jahren 2018, 2021 und 2022, dem Deutschen Kamerapreis 2022 und beim Österreichischen Filmpreis 2022 ausgezeichnet.




 

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Veronika Hlawatsch | Sound Design

Veronika Hlawatsch studierte an der Universität für Musik und darstellende Künste Film und spezialisierte sich auf die Welt des Klanges in Verbindung mit dem bewegtem Bild. Zusammenarbeit unter anderem mit den Regisseur/inn/en Anja Salomonowitz, Elisabeth Scharang, Marie Kreutzer,  Alain Guiraudie, Benjamin Heisenberg und Hubert Sauper. Sie hat neben 3 Nominierungen drei Mal den Österreichischen Filmpreis für die beste Tongestaltung gewonnen. 



 

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Tanja Hausner | Kostüm

Filmographie Tanja Hausner 
2023 „Club Zero“ Coop99, Coproduction Office, Regie: Jessica Hausner2023 „Sisi und Ich“ Walker&Worm Filmproduktion, Regie: Frauke Finsterwalder 2022 „Serviam- ich will dienen“ Epo-Filmproduktion, Regie: Ruth Mader 2022 „Sparta“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Ulrich Seidl 2022 „Rimini“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Ulrich Seidl 2021 „Große Freiheit“ Freibeuterfilm, Regie: Sebastian Meise 2020 „Schachnovelle“ Walker&Worm Filmproduktion, Regie: Philipp Stölzl 2019 „Little Joe“ Coop99, Regie: Jessica Hausner 2018 „Angelo“ Novotny Filmproduktion, Regie: Markus Schleinzer 2018 „Life Guidance“ KGB Filmproduktion, Regie: Ruth Mader 2017 „The sinfull women of Höllfall“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Veronika Franz, Severin       Fiala 2017 „Tiere“ Coop99, Regie: Greg Zlinsky 2016 „Lilian“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Andreas Horvath 2016 „Stille Reserven“ Freibeuterfilm, Regie: Valentin Hitz 2016 „Kater“ Coop99, Regie: Klaus Händl 2015 „Drei Eier im Glas“ Coop99, Regie: Antonin Svoboda 2014 „Ich seh, ich seh“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Veronika Franz, Severin Fiala 2014 „Amour fou“ Coop99, Regie: Jessica Hausner 2013 „Die 727 Tage ohne Karamo“ Amourfou Filmproduktion, Regie: Anja Salomonowitz 2013 „Paradies- Hoffnung“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Ulrich Seidl 2012 „Paradies-Glaube“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Ulrich Seidl 2012 „Paradies-Liebe“ Ulrich Seidl Filmproduktion, Regie: Ulrich Seidl 2012 „The strange case of Wilhelm Reich“ Novotny Filmproduktion, Regie: Antonin Svoboda 2012 „Spanien“ Dor Film, Regie: Anja Salomonowitz 2009 „Lourdes“ Coop99, Regie: Jessica Hausner 2004 „Hotel“ Coop99, Regie: Jessica Hausner 2004 „Hurensohn“ Aichholzer Filmproduktion, Regie: Michael Sturminger 2001 „Lovely Rita“ Coop99, Regie: Jessica Hausner 1998 „Inter-View“ Regie: Jessica Hausner 1997 „Flora“ Regie: Jessica Hausner 



 

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Anna Bauer | Assistenz Anja Salomonowitz

Anna Bauer, geboren 1992 in Linz, studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften sowie Medientechnik in Wien.

Als gelernte Grafikerin arbeitet sie in unterschiedlichen Nischen der Kreativszene und ist seit 2019 Assistentin von Anja Salomonowitz. Neben kuratorischen Tätigkeiten in dem Kunst- und Kulturverein FORTUNA arbeitet sie momentan an ihrem ersten Album, das ein Mix aus dreamy Synth Sounds und Bedroom Pop verspricht. 

 

Bei MIT EINEM TIGER SCHLAFEN war sie 2. Regieassistenz, für die Komparserie und Recherchearbeiten zuständig und hat das Filmplakat gestaltet. 




 

STEFAN STEINER

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ANDREAS ERTL

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ANDREAS ERTL & STEFAN STEINER | SZENENBILD

Andreas Ertl ist 1983 in Wien geboren und studierte Industrial Design in der Meisterklasse von Paolo Piva an der Angewandte Kunst Wien.

Während dem Studium entstand eine Liebe zum Experimentieren mit Materialien in verschiedensten Formen - er bewegt sich gerne zwischen Kunst und Desgin.

Nach der Gründung des eigenen Designstudios folgenten Ausstellungen auf internationalen Designmessen sowie Lehrtätigkeiten für Digital Prototyping an der FH Salzburg.

Er kam als Quereinsteiger zum Film und arbeitete bei mehreren Produktionen in verschiedenen Bereichen im Art Department mit. Eigene Arbeiten als Szenograph bei Musikvideos, Kurzfilme, und Kinoproduktionen waren die Folge. Seit 2019 besteht eine enge Zusammenarbeit mit Anja Salomonowitz.

 

Stefan Steiner(*1977 in Kufstein) aufgewachsen in Tirol und Wien kam durch Zufall nach Graz und startete als Requisiteur im Grazer Schauspielhaus - seitdem besteht eine enge Beziehung zum Theater.

Zurück in Wien war er bei den Bundestheatern mehrere Jahre als Bühnenbildassistent tätig und wirkte bei großen Theater- und Opernproduktionen mit.

Der Wechsel in die Filmbranche war sein nächster Schritt. Er war bei internationalen Produktionen als Requisiteur, Außenrequisiteur und Set Decorator tätig.

Seit 2019 verbindet ihm eine enge Zusammenarbeit mit Anja Salomonowitz.




 

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Bernhard Fleischmann | Musik

Geboren 1975, lebt als freischaffender Musiker in Wien. Seit 1998 Beschäftigung mit elektronischer Musik. 1999 veröffentlicht er auf den neuen Labels „Morr Music“ und „charhizma“ sein Debut „pop loops for breakfast“. Es folgen weltweit etliche  weitere Veröffentlichungen auf internationalen Labels. 

Für „Welcome Tourist“ erhielt er 2003 den „Qwartz Electronic Music Award“ in der Kategorie bestes Album.  2008 erscheint "Angst Is Not A Weltanschauung" – ein Album, das von MICA – music austria unter den Top Ten Records aus Österreich in der Dekade 2000–2010 gelistet wird. 

 

2018 erscheint das Album "Stop Making Fans" auf Morr Music, 2022 das Album „Music For Shared Rooms“ mit ausgewählten Stücken  von Theater und Filmmusik. Konzerte und Tourneen fanden in den letzten Jahren weltweit statt. Neben seiner Tätigkeit als Musiker und Remixer ist b. fleischmann auch als DJ und Produzent tätig. Seit 2001 arbeitet b. fleischmann auch regelmäßig an Theater - und Filmmusik im In- und Ausland. 

 

Preise Auswahl: 

Für die Filmmusik zu Katharina Mücksteins Film „L´Animale“ erhielt b. fleischmann 2019 den Österreichischen Filmpreis in der Kategorie „Beste Filmmusik“, sowie den „Award For Best Original Score“ beim französischen „Festival De Cinema Europeen Des Arcs“.




 

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Roland Zag | Dramaturgie

Roland Zag, geb. 1958, Studium der Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Philosophie. 1986-2000 Zahlreiche Dokumentarfilme zu vorwiegend künstlerisch-musikalischen Themen. Seit 2000 Tätigkeit als Dramaturg und Drehbuchberater bei mehr als 100 Kino und TV-Filmen im deutschsprachigen Bereich. 




 

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"Spinnen, Ameisen und andere Katzen"
REVIEW VON MANFRED HERMES IN JUNGE WELT

Berlinale Talk : SLEEPING WITH A TIGER
Video-Interview mit Anja Salomonowitz auf Radioeins
--> Hier: https://www.youtube.com/watch?v=fl52wylFuJc

 


 

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MIT EINEM TIGER SCHLAFEN | TEASER

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